Die Eutrophierung der Flüsse und Seen, Küstengewässer und Meere ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Umweltprobleme in Deutschland. Die landwirtschaftliche Praxis, vor allem die Düngung, ist hauptverantwortlich für den Großteil der in die Gewässer und die Luft eingetragenen Stickstoffverbindungen. Die GRÜNE LIGA sieht angesichts der dramatischen Ausgangssituation bei der landwirtschaftlichen Grundwasserverschmutzung und der regionalen Verschlechterung des Gewässerzustands dringenden Handlungsbedarf bei der stringenten Definition, der schärferen Sanktionierung und beim konsequenten Vollzug der guten fachlichen Praxis in der Düngeverordnung.
Die Broschüre „Verminderung der Nährstoffbelastung – zentrales Thema für Flussgebietsmanagement, Trinkwasserversorgung und Meeresschutz“ können Sie sich hier herunterladen.

 

 

Neue Düngeverordnung in Kraft

 Die neue Düngeverordnung ist am 1. Mai 2020 in Kraft getreten. Die Regelungen für nitratgefährdete Gebiete sollen ab dem 1.1.2021 in Kraft treten. Die EU-Kommission

Spätestens in zwei Jahren drohen Düngeverbote

Aktuell demonstrieren immer mehr Landwirte gegen die Umsetzung der verbindlichen EU-Nitratgrenzwerte. Dabei belegen Studien, dass die Landwirtschaft Hauptverursacher für die Nitratbelastung der Gewässer ist. Martin